PwC-Studie zu Emissionen im dritten Quartal
Eine Studie von PricewaterhouseCoopes (PwC) zeigt, dass trotz sinkender Volatilität an den Kapitalmärkten Initial Public Offerings (IPOs) in Deutschland auch im dritten Quartal 2012 weiterhin die Ausnahme bleiben.
Die PwC-Studie „Emissionsmarkt Deutschland Q3 2012“ zeigt: Nur fünf IPOs waren zu verzeichnen, zwei davon waren reine Transfers ohne öffentliches Angebot. Auch das Volumen der Anleiheemissionen verharrte auf moderatem Niveau. Dafür mussten die Emittenten Anlegern durchschnittliche Zinskupons von über 3,64 Prozent bieten. Das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als in Q2. In Q1 hatte der durchschnittliche Zins noch 2,83 Prozent betragen.
Zurückhaltung von Anlegern
„Anleger halten sich mit Investments spürbar zurück“, kommentiert Christoph Gruss, Partner von PwC die Ergebnisse. Die von den Investoren geforderten Preisabschläge machen den Schritt aufs Börsenparkett für Emittenten wenig attraktiv.
Als Maßstab wurde der Volatilitätsindex Vdax herangezogen, der ist zwar im dritten Quartal 2012 weiter sank, aber das Zutrauen scheinen die Investoren nicht gefasst zu haben. „Wie bei der Erstemission von Aktien verkaufen sich auch Anleihen augenscheinlich nach wie vor schwer“, so Gruss weiter.
Mittelstandanleihen mit Problemen in Q3

Zur PwC-Studie: „Emissionsmarkt Deutschland Q3 2012„.
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