Der Goldpreis könnte in der nächsten Woche ausbrechen. Darauf deutet der Chart hin. Die Frage ist nur in welche Richtung es geht.
Dreiecke sind eine Chartformation, die ein Entladen wahrscheinlich machen. Sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Der Hintergrund ist auch, dass weder die eine noch die andere Seite sich aus der Deckung traut. Dadurch kommt es zu der sichtbaren Zuspitzung der Kurse von Gold. In den letzten Tagen stützen immer wieder Währungsschübe den Goldkurs. Hintergrund ist, dass Gold in US-Dollar notiert und Verschiebungen beim Euro verändern die Preise für Europäer. Auch wenn Marktteilnehmer den Marktpreis von Gold überwiegend eher tiefer sehen, ist eine Prognose für den Goldpreis aktuell nicht mehr als Woodoo.
Oder wie echte Profis es formulieren: Es steht 50 zu 50, dass der Markt in Kürze die eine oder andere Richtung aufnimmt. Chartformationen helfen lediglich, Wahrscheinlichkeitsaussagen zu formulieren. Richtig ist wohl nur, dass wir bald Momentum im Goldmarkt sehen werden.
Artikelbild: Bundesbank.
Share This Article
Related News
Der Autor
Thorsten Cmiel
Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.
In eigener Sache
Investment Alternativen bietet relevante Informationen für den aktiven Investor, für die erfolgreiche Eigenanlage und eine zielgenauere Produktauswahl. Schwerpunkt sind dabei Instrumente zur aktiven Eigenanlage und Alternative Investments.
Wichtig ist uns: Wir empfehlen als Redaktion weder Wertpapiere noch Finanzprodukte. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer.